Albrecht von Haller

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"[...] mes lettres sont mes uniques conversations [...]"

Albrecht von HALLER (Brief an
J. R. SINNER) 1742

       

 Korrespondenz 

Albrecht von Haller führte eine der umfangreichsten Korrespondenzen der Aufklärung:

Hallers Unterschrift

  • erhalten sind rund 13'300 Briefe an ihn und 3'700 Briefe von ihm
  • er korrespondierte mit rund 1'200 verschiedenen Korrespondenten
  • die Briefe stammen aus ganz Europa, mit Abstand am häufigsten aus 'Deutschland' und der 'Schweiz', gefolgt von Frankreich und 'Italien'

Inhaltsübersicht:

Korrespondentenliste
Briefeditionen
Repertorium
Analysen
Ausstellung


Der grösste Teil der Originalbriefe liegt in der Burgerbibliothek Bern, die Korrespondenzstruktur ist dargestellt im Repertorium der Korrespondenz Albrecht von Hallers 1723-1777.


 

Liste der Korrespondenten Albrecht von Hallers

Nützliche Hinweise, Ergänzungen und Korrekturen nimmt die Projektleitung gerne entgegen (Adresse s. Kontaktseite).

 

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Repertorium

Repertorium der Korrespondenz Albrecht von Hallers 1723-1777. 2 Bde.
Herausgegeben von Urs Boschung, Barbara Braun-Bucher, Stefan Hächler, Anne Kathrin Ott, Hubert Steinke und Martin Stuber (Studia Halleriana, Band VII). 

 Verlag Schwabe & Co. AG, Basel, 2002.

Das Repertorium umfasst auf ca. 1'000 Seiten in zwei Bänden Vorwort, Einleitung, Hinweise zur Benützung, Kurzbiographien der rund 1'200 Korrespondenten, eine Zusammenfassung jeder einzelnen Korrespondenz, Orts- und Sachregister, Personenregister, ein Verzeichnis der erwähnten Werke und je ein Verzeichnis aller Briefe in chronologischer und geografischer Ordnung.
Der ganze Text inkl. Registern und Verzeichnissen wird dem Buch in PDF-Format volltextrecherchierbar auf CD-ROM beiliegen.

Musterseite (links) des Repertoriums     Musterseite (rechts) des Repertoriums

 

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Analysen

Die Haller-Datenbank bietet die Grundlage für die laufenden Analysen und Interpretationen des Korrespondentennetzes, die auch statistische Auswertungen (Beispielgrafik) und kartographische Umsetzungen (Beispielkarte) enthalten. Hauptziel ist ein Sammelband (Arbeitstitel: Nets of Enlightened Communication), der im Jahr 2003 erscheinen wird. Er soll die Synthese darstellen von vorgängig in unterschiedlichsten Forschungszusammenhängen vorgestellten Teilergebnissen (vgl. Bibliographie seit 1990)

 

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Ausstellung:

"Ferngespräche". Die 17'000 Briefe des Universalgelehrten Albrecht von Haller

Eine Ausstellung des Museums für Kommunikation Bern und des Forschungsprojektes Albrecht von Haller.
Dauer: 4. Mai 2001- 24. Februar 2002.

Albrecht von Haller ist nicht nur der letzte Universalgelehrte, sondern auch der erste wissenschaftliche ‘Networker’. Die   Ausstellung

  • nimmt Haller als paradigmatische Figur, die als Einzelperson das verkörpert, was heute zum Massenphänomen geworden ist: Ein Leben im Netz
  • versucht die Haller-Kommunikationswelten vielfältig zu verflechten mit den virtuellen Welten von heute
  • will neben der Vermittlung einer ganz bestimmten historischen Kommunikationsform (Korrespondentennetz) gleichzeitig zur Reflexion über die Kommunikationsgesellschaft von heute anregen.

Konzeption: Ulrich Schenk, Martin Stuber, Stefan Hächler, Beat Gugger

 

 

            

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